lyrik, b
( mag sein der Beginn eines Gedichtes, aus dem Archiv )
sag wie bewahrt das Leben seinen Zauber /
für einen, der kein Geld hat, um Blumen zu verschenken -
Jan Johan van Velde,
27. Mai 2011
( Entwurf )
ich gehe meine Schritte in die Welt
gemessen wohl am Abrieb meiner Sohlen
für den Schuster fehlt mir Geld
es ist, als schriebe ich auf Stein mit Kohlen -
kaum, daß Tinten und Papiere
und habe Angst, daß ich verliere
das, das doch mein eigen ist:
den Wind, die Wolken:
das, von dem ihr wißt . . . .
Jan Johan van Velde,
29. April 2011
Tücher, auch, von Thränen naß, und ausgewrungen
und Du weißt nicht, war es das -
siehst Du Dich und Deinen Mond bezwungen
jeder Blick auf diese Sichel schmerzt: ach laß -
und alle Himmel weinen
Wolken sagen ihre Stoffe zu
bergen jenes Silber ihren Leinen
der Mond, das war doch:
Deine amour fou -
. . . .
. . . .
. . . .
. . . .
was bleibt, sind Deine Klagen
und sind nicht Taler, sind nicht Sterne
was bleibt, ist das, was wir vom Monde sagen
ich athme, daß ich neues Leben lerne -
und athmen, daß ich neues Leben lerne -
Jan Johan van Velde
auch, 17. März 2011
Jede Geste geht ins Leere
jeder Blick geht in ein: nichts -
junge Leute, weit, wie über Meere
sind am Ende des Gedichts -
Und ich weiß, ich seh sie nie mehr wieder
- morgen bin ich auf der Bahn -
was mir bleibt, sind meine Lieder
und die Räume, die wir beide sah´n -
Für die Schale sag ich danke,
für das Lächeln Ihrer Blicke -
( daß ich nicht ins Leere wanke
schau ich vorsichtig zurüke - )
Nein, ich habe keine Gelder, kann nicht reisen
lest, wie schwer mir dieses Schreiben fällt -
und ich sehne mich nach meinen leisen
Schreien -
hört, wie laut mein Schmerz-da gellt -
Jan Johan van Velde
7. Januar 2011;
8. Januar 2011
Und ich weiß, ich seh sie nie mehr wieder
- morgen bin ich auf der Bahn -
was mir bleibt, sind meine Lieder
und erinnern, Nachen: weiß auch: Kahn -
Für die Schale sag ich danke,
für das Lächeln Ihrer Blicke -
. . . . . . . .
. . . . . . . .
Jan Johan van Velde
10. Januar 2011
-
es sind die Gelder, ja: ich kann nicht reisen
-
lies, wie schwer mir
_
Textstufe,
sind am Ende des Gedichts -
7. Februar 2011
Textstufe,
ohne, Yarga:
sind am Ende des Gedichts -
17. März 2011
an diesem Morgen, und war ein Schnee gefallen, von Südwesten etwa, Schnee, den Birken: weiß auf weiß -
das Craquelée der Bäume -
ferne, aus einem Antiquariat, Struwwelpeter -
gegen zwei, der aufgerissene Winterhimmel,
blau grau, eine Helle über dem Tag -
Jan Johan van Velde
9. Dezember 2010
um ein weniges verändert,
10. Dezember 2010
Jan Johan van Velde
Thee trinken
ausgefroren im Cafe
.
Sonntag, 18. Dezember 2005
Worte finden für das, was ist
sag Du mir Deine
zu Boden geschleudert, Du bist
ohn Athem
27. November 2010, archiv
8. Dezember 2010
Jan Johan van Velde