lyrik, b

Freitag, 27. Mai 2011

sag wie

( mag sein der Beginn eines Gedichtes, aus dem Archiv )

sag wie bewahrt das Leben seinen Zauber /
für einen, der kein Geld hat, um Blumen zu verschenken -

Jan Johan van Velde,
27. Mai 2011

Freitag, 29. April 2011

schreiben

( Entwurf )

ich gehe meine Schritte in die Welt
gemessen wohl am Abrieb meiner Sohlen
für den Schuster fehlt mir Geld
es ist, als schriebe ich auf Stein mit Kohlen -

kaum, daß Tinten und Papiere
und habe Angst, daß ich verliere
das, das doch mein eigen ist:
den Wind, die Wolken:
das, von dem ihr wißt . . . .


Jan Johan van Velde,
29. April 2011

Freitag, 11. März 2011

der Mond scheint nicht für Arme

Tücher, auch, von Thränen naß, und ausgewrungen
und Du weißt nicht, war es das -
siehst Du Dich und Deinen Mond bezwungen
jeder Blick auf diese Sichel schmerzt: ach laß -

und alle Himmel weinen
Wolken sagen ihre Stoffe zu
bergen jenes Silber ihren Leinen
der Mond, das war doch:
Deine amour fou -

. . . .
. . . .
. . . .
. . . .


was bleibt, sind Deine Klagen
und sind nicht Taler, sind nicht Sterne
was bleibt, ist das, was wir vom Monde sagen
ich athme, daß ich neues Leben lerne -

und athmen, daß ich neues Leben lerne -

Jan Johan van Velde
auch, 17. März 2011

Freitag, 7. Januar 2011

Gast sein

Jede Geste geht ins Leere
jeder Blick geht in ein: nichts -
junge Leute, weit, wie über Meere
sind am Ende des Gedichts -

Und ich weiß, ich seh sie nie mehr wieder
- morgen bin ich auf der Bahn -
was mir bleibt, sind meine Lieder
und die Räume, die wir beide sah´n -

Für die Schale sag ich danke,
für das Lächeln Ihrer Blicke -
( daß ich nicht ins Leere wanke
schau ich vorsichtig zurüke - )

Nein, ich habe keine Gelder, kann nicht reisen
lest, wie schwer mir dieses Schreiben fällt -
und ich sehne mich nach meinen leisen
Schreien -
hört, wie laut mein Schmerz-da gellt -


Jan Johan van Velde
7. Januar 2011;
8. Januar 2011

Und ich weiß, ich seh sie nie mehr wieder
- morgen bin ich auf der Bahn -
was mir bleibt, sind meine Lieder
und erinnern, Nachen: weiß auch: Kahn -

Für die Schale sag ich danke,
für das Lächeln Ihrer Blicke -
. . . . . . . .
. . . . . . . .

Jan Johan van Velde
10. Januar 2011

-

es sind die Gelder, ja: ich kann nicht reisen

-

lies, wie schwer mir
_

Textstufe,
sind am Ende des Gedichts -
7. Februar 2011

Textstufe,
ohne, Yarga:
sind am Ende des Gedichts -
17. März 2011

Donnerstag, 9. Dezember 2010

birkenschnee

an diesem Morgen, und war ein Schnee gefallen, von Südwesten etwa, Schnee, den Birken: weiß auf weiß -

das Craquelée der Bäume -

ferne, aus einem Antiquariat, Struwwelpeter -

gegen zwei, der aufgerissene Winterhimmel,
blau grau, eine Helle über dem Tag -

Jan Johan van Velde
9. Dezember 2010
um ein weniges verändert,
10. Dezember 2010
Jan Johan van Velde

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Worte finden

Thee trinken
ausgefroren im Cafe
.

Sonntag, 18. Dezember 2005

Worte finden für das, was ist
sag Du mir Deine
zu Boden geschleudert, Du bist
ohn Athem

27. November 2010, archiv
8. Dezember 2010
Jan Johan van Velde
logo

blatt und

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Johan Jan van Velde
für Thea und für Lisa und für Caitleen und für Svantje,...
Frieder - 5. Jun, 22:46
ausgelöscht
und kann nicht reisen, da mir die gelder fehlen - was...
Frieder - 4. Jun, 23:22
die erste mahd
in den Parks die Wiesen - der Schwung, der Waldrand: das...
Frieder - 3. Jun, 23:52
wie weiter -
ach Svantje, was ist das: schreiben - schreiben,...
Frieder - 3. Jun, 10:59
brmut - ein kollektives...
Leserin, Leser – und, Ev Lisa, Svantje, Thea Maren,...
Frieder - 3. Jun, 10:50

Suche

 

Status

Online seit 5545 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 5. Jun, 22:58

Credits


archiv
blatt und, weblog, I
blatt und, weblog, II
blatt und, weblog, III
blatt und, weblog, IV
gehen
Jan Johan van Velde
lyrik, a
lyrik, b
politische prosa
prosa
raeume
soziologie von gruppen
tagebuch
wirklichkeit
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren