Sonntag, 29. Mai 2011

weblog

Leserin, Leser -

blatt und, das ist ein Schreiben aus einem ein Leben mit wenigen Geldern mitten in dieser Republik zweier Deutschlands:

ein schwieriges Schreiben, ein schwieriges Lesen -

was ist das, Gesellschaft -

was ist das: Gesellschaft -


Jan Johan van Velde
29. Mai 2011

welch ein Tag -

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für alle: ach, und -

welch ein Tag, und bin matt und müde, zerschlagen und kraftlos -

A
ein Marienkäfer auf dem Gartenzaun meiner Kinderärztin, denken Sie nur - aus der Zeit, denke ich, der Zaun, Holz Streben, grün gestrichen, abblätternde Farbe, und das Barock Gelb des kleinen Hauses - die Sandsteinplatten auf dem Weg zur Tür - und ich erinnere mich an die kleinen Stühle, Tische; Bücher gab es -

B
ein Lied, Paul Gerhardt, Geh aus mein Herz, in jener Kirche die ich so mag: und gelang nicht, ich sang nicht mit -
und weiss noch, in der Grund Schule, denke ich, haben wir das Lied schon gesungen -

Erinnerungen, weit zurück: ach Teal Te'Elle, welch ein Tag -

C
Pfingstrosen, einige in jenen Stunden der Erfüllung, weisse Pfingstrosen, pivoines blanches -

fassungslos, fast ohne ein Verständnis, vor diesen Blumen,
sie, in den Gärten vieler Häuser -

und gehörten zu meinem Leben, pivoines blanches, viele Jahre lang, in Vasen, im Schenken - und jetzt, ohn ein haben, in meinem Leben -

und beugte mich hinunter, ein zwei Blüten, durch den Zaun,
und dufteten schwach -

wie grausam diese Gesellschaft ist, und schrieb es -

D
Ateliers waren geöffnet, über einen Stadt Teil hinweg, Künstlerinnen und Künstler, gaben ihre Ateliers in ein:
offen, und ich wurde empfangen von Malerinnen, Malerinnen: Elam -

ach Elam El'Elle, welch ein Tag -

Bilder, Malerei, mit Eitempera gemalt, und war schöne, Veal - und ich weiss noch, wie ich Pigmente kaufte, einige Jahre von hier, und um Gottes willen, wie teuer sie waren, und dann, Leinöl, Ei - irgendwie klassisch,

Jahre ist das her, Versuche nur, kein Eigenes dann -
und das war einige Jahre von hier, und jetzt: ist es so sehr schwierig, unmöglich eigentlich, Farbstifte in Mauve und Smalte zu haben, Gelder auszugeben für Farbstifte, und ein
Fenchel, Vitamine und kein: Abendessen, 63 Heller -

und danke! für den Kuchen, Malerinnen -
jetzt, da ich schreibe, eine Erinnerung: ein Lied, Richard Strauss, etwa, Schlechtes Wetter, Text dann auch: sie will einen Kuchen backen: ich war im Saal, ein altes Kloster: einige Jahre und jetzt viele Meilen von hier -

E
und ich schrieb es, und gelang nicht: singen, Paul Gerhardt,
Geh aus mein Herz, und suche Freud, morgens, in der Kirche,
die ich so mag -

_


welch ein Tag, Compagnie -

und wie tief das sitzt, ein Bäcker auf Reisen, aus London, einige Jahre von hier, die Schweiz: er, aus seinem Koffer,
ein kleines Radio: it gives me company, auch er, ein Bäcker auf Reisen: seelenallein -

und war Thé, aber -
und war schöne: danke, Saal Töchter -

für die Compagnie, Jan Johan

Jan Johan van Velde
29. Mai 2011

Thea in, Teal;
Jan Johan van Velde
30. Mai 2011

wie lesen

Tagebücher -

das sind van Veldes Briefe
für Talke, Lena, Lisa, Thea -
Frauengestalten, Findung und Wirklichkeit -

Jan Johan van Velde
29. Mai 2011

Leserin, Leser -

weblog

ein Schreiben in diesen Gesellschaften; Schwerpunkte liegen auf dem Tagebuch und dem Versuch, zu strukturieren: diese Gesellschaften: wer sind wir, und: was ist das, die Welten -


Schreibender

Jan Johan van Velde, das ist eine Findung.

Titel

etwa, von Feuilleton,
des feuilles, Blätter


Photographie

Edith Clever, Berlin,
nicht angefragt.
Die Photographie wurde entnommen der website der
Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.


Kommentare

zunächst nicht möglich; ich, van Velde,
bitte um Ihr verstehen.



Jan Johan van Velde
30. Mai 2011

_


blatt und

eine Zeitung, ein Morgenblatt vielleicht;
van Velde schreibt.

Das Feuilleton, des feuilles: Blätter -

und in diesem beginnenden Winter, wieder,
das Craquelée der Bäume: Craquelée, gebrochen
firnis auf Bildern.

Jan Johan van Velde
29. November 2010,
Mai 2011

gehen

Veal -

denken Sie nur, und muss Gelder erbitten schon für die Möglichkeit, zu gehen: denken Sie nur -

ein gesundes Schuhwerk, gut verarbeitet, und zwei Paar
davon, zum Wechseln: ja jene Schuhe, und sind von den Geldern, die sie mir geben, nicht zu bezahlen: Veal Ve'Elle,
denken Sie nur -
und Gelder für neue Absätze, dass die Gelenke nicht leiden,
kaum -

fassungslos, Johan Jan

Jan Johan van Velde,
29. Mai 2011,
eine Fassung geschrieben, 28. Mai 2011
Lisa in, Veal
30. Mai 2011

in einem Garten, Eisenhut

Veal -

lies wie schwach ich bin in meinem Gehen, und bin: ach fast ohne Mut, und: ist es nicht Sommer, und Sie und Ich, wir sagen: ja, es ist Sommer -
wie schwach ich bin in meinem Gehen, ohne Mut, und ist
es nicht Sommer: ja, es ist Sommer -

Jan Johan

Jan Johan van Velde,
29. Mai 2011
Lisa in, Veal
30. Mai 2011
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