Mittwoch, 1. Juni 2011

Zwei Schnecken mit Haus

Am frühen Abend, heute, wenige Stunden von hier, lies ach lies, Veal, auf einem Gartenzaunpfeiler, zwei Schnecken mit Gehäuse, Moose grasend, so sah ich sie, unter einem alten, über den Weg strahlenden Holderbusch, auf dem Pfeiler einzelne Blüten wie Sterne. Es hatte geregnet. Ich blieb stehen. Die Farben der Häuser, weiß, gebrochen weiß, braun, schwarz. Spiralnebel fielen mir ein: die Farben auf den Gehäusen.

Vlev, und sie glitten ruhig, und grasten Moose. Auf dem Pfeiler eines Gartenzaunes, etwa in Höhe meines plexus solaris, denken Sie nur. Aus Backsteinen gemauert der Pfeiler, eine ebene, recht große Fläche dann oben: sie zogen langsam dahin, von Zeit zu Zeit Flechten Moose mag sein.

Darf man Schnecken umsetzen? Wie sie wohl hinauf gekommen waren, Teal, und sie werden sagen, mag sein: ein langes wandern, so etwa. Leel, und war das ein: überrascht sein, ein Staunen auch, lange Minuten lang –

Und ich konnte mich, lange nicht, nicht trennen, von jenen beiden Schnecken, sah wieder und wieder, trat wiederum hinzu, und ging schließlich, und sagte: Auf Wiedersehen, Schnecken, und: adé, von, á dieu –

Ach Vlev Deel, was ist das, leben, sag Vlev sag.

31. Mai 2011
Jan Johan van Velde
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