etwa, Macht und Ohnmacht
Sie dürfen leben, van Velde – sie dürfen leben, aber zu unseren Bedingungen . . .
Jene Almosen, das ist, immer, ein unausgesprochenes: Wir lassen Sie leben – aber zu unseren Bedingungen. Sie werden nicht verhungern, van Velde, aber das weitere bestimmen wir eben auch. So etwa, so empfinde ich das Handeln der Gesellschaft, die die meine war, an mir. Wir lassen Sie leben – aber zu unseren Bedingungen.
Dies das, was jene 345 Taler sagen, die sie mir geben zum: leben, und jene 300 Taler, die sie mir für ein Zimmer geben, und sie grenzen mich, zeichnen mich, mit jenen Almosen, machen mich allen Bürgern dieser Stadt kenntlich: dieser da, der nicht mit uns wohnt, nicht mit uns lebt: der, van Velde, der gehört nicht zu uns!
geschrieben am 4. Februar 2006
neu veröffentlicht am 27. November 2010
Jan Johan van Velde
Jene Almosen, das ist, immer, ein unausgesprochenes: Wir lassen Sie leben – aber zu unseren Bedingungen. Sie werden nicht verhungern, van Velde, aber das weitere bestimmen wir eben auch. So etwa, so empfinde ich das Handeln der Gesellschaft, die die meine war, an mir. Wir lassen Sie leben – aber zu unseren Bedingungen.
Dies das, was jene 345 Taler sagen, die sie mir geben zum: leben, und jene 300 Taler, die sie mir für ein Zimmer geben, und sie grenzen mich, zeichnen mich, mit jenen Almosen, machen mich allen Bürgern dieser Stadt kenntlich: dieser da, der nicht mit uns wohnt, nicht mit uns lebt: der, van Velde, der gehört nicht zu uns!
geschrieben am 4. Februar 2006
neu veröffentlicht am 27. November 2010
Jan Johan van Velde
Frieder - 27. Nov, 12:50
